Am 3. September laden das Museum Nienburg und acht Kirchengemeinden ab 18.00 Uhr zur 7. Langen Nacht der Kirchen ein. Mit viel Freude und Engagement wurden die Veranstaltungen an den jeweiligen Orten vorbereitet.
● In Estorf lässt sich “Kärken upn Dörpe“ heiter und besinnlich erleben. Nach einer Andacht mit Pastorin Almut Henze-Iber ist die erste Stunde für die Kleinen Kirchenmäuse und aus dem Kindergarten interessant. An dem bunten und vielfältigen Programm bis 23.00 Uhr wirken viele mit: Die Likados spielen auf. Eine Gitarrengruppe erfreut mit Musik und Gesang. Rudi Niemann ist auf Plattdeutsch zu hören. Die Grundschule Schünebusch hat ein eigenes Programm vorbereitet. Der Gemischte Chor Orpheus und der Feuerwehrmusikzug Estorf-Leeseringen sind zu hören, die Schippengörls spielen Theater.
● In Marklohe gibt es viel Zeit: Der Abend beginnt als Besinnungszeit mit Pastorin Gabriele Matthias. Zur Musikzeit spielt die Akkordeongruppe auf. Auch Posaunen, Band, Gospel und Chor haben ihre Zeit – bis zur Aus-Zeit der Abend mit einem Taize-Gottesdienst ausklingt. Eingeladen wird darüber hinaus zu einer Turmführung und bei einer großen Verlosung gibt es 1 Stunde Zeit zu gewinnen.
● Mit einer großen Kinoleinwand wird die Holtorfer St. Martinskirche wieder zu einem Kinosaal. Im Abstand von je zwei Stunden werden insgesamt drei interessante und nachdenkliche Filme gezeigt: “Unsere Erde“ eröffnet den Filmabend; der Film zeigt die Schönheit und Faszination unseres Planeten. Mit Herz, Humor und hervorragenden Darstellern präsentiert sich der Film “Das Beste zum Schluss“. “In deinen Händen“ kommt die junge Pastorin Anna an ihre Grenzen; ihr Glaube wird auf eine harte Probe gestellt.
● Süßer die Glocken nie klingen – als in der Kreuzkirche. Hier beginnt das Programm erst um 20.00 Uhr mit einer Andacht. Anschließend ist der Wiedensahler Handglockenchor zu hören. Über die Geschichte der Glocken in Nienburg – und überhaupt – weiß der Sachverständige der Landeskirche Interessantes zu berichten. Außerdem stimmen Ute Hoffmann, Sylke Honsbrok, Sebastian Mehlis und Rüdiger Schöne neue Lieder an. Um 23.00 Uhr wird in der Kreuzkirche mit einer Taize-Andacht der Abschluss für alle Stadtgemeinden gefeiert.
● “Erlebt“ wird in der Landeskirchlichen Gemeinschaft der Gottesdient als “Meisterstück“ der Jungschargruppe, als Jugendgottesdienst “Impaat“ und mit tausend Fragen durch einen Film.
● In der Evangelisch-Freikirchlichen-Gemeinde (Baptisten) wird eingeladen, “dem zu begegnen, der alle Sehnsucht stillt.“ Kinderlieder zum Mitsingen heißen im Vaterhaus willkommen. Am Mittagstisch für Kinder geht die Liebe durch den Magen. Gott mit Liedern, Texten und Gebeten zu loben, ermutigt und stärkt, um gegen Ungerechtigkeit auf zu stehen. Der Chor “Gospel-light“ lädt zum Mitsingen ein.
● St. Martin, Nienburg, singt und swingt. Zur Begrüßung singt der Kinder- und Jugendchor. Christian und Katharina Scheel musizieren mit Saxofon und Akkordeon und laden ein, Abendlieder mit zu singen. Dazwischen musiziert das Björn-Reinhardt-Quartett.
● Bunt geht es im Museum zu. Nach einer Andacht mit Pastor Marco Voigt stehen Kirchenfenster im Mittelpunkt: Zunächst geht es um die gerade eingeweihten Fenster der St. Gangolf-Kirche in Wietzen, die von dem heimischen Künstler “Pablo“ Holger Hirndorf stammen. Henning Diers präsentiert seine Entwürfe für die Fenster der Kirche in Hassel. Dazwischen musiziert im Spiegelsaal von 19.00 Uhr bis 20.00 Uhr das Klarinettenensemble der Musikschule.
● In der katholischen Kirche St. Bernward gibt es “Eine Welt – Partnerschaft mit vielen Gesichtern, Partnerschaften, die bereichern“ zu entdecken. Nach einer Andacht mit Pfarrer Heinrich Metzner können alle mit den “People in motion“ in Bewegung kommen. Mit Bolivien kommt ein Land mit vielen Gesichtern ganz nahe. Märchen aus aller Welt bringen Geschichten vom Leben und vom Sterben.
An allen Veranstaltungsorten gibt es zu essen und zu trinken. Ein Pendelverkehr mit Bussen zwischen den Veranstaltungsorten wird in diesem Jahr nicht angeboten; er wurde in den Vorjahren kaum genutzt.